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23.02.2012 05:38 - Handwerkberuf Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik
 
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Anlagenmechaniker, Mechaniker, Heizung-Sanitär Klima, Installateur, Heizungs Installateur
 
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Mechaniker
 
Der Anlagenmechaniker
Seit 2003 werden Ausübende des Handwerks "Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik" in Deutschland als Anlagenmechaniker bezeichnet.
 
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Abgesehen von den Berufsbildern des Gas- und Wasserinstallateurs und des Heizungs- und Lüftungsbauers sind nun auch Elektro- und Solartechnik in dem Berufsbild enthalten. Die Wahl der Spezialisierung auf verschiedene Handlungsfelder wie Wassertechnik, Klimatechnik, Wärmetechnik oder Umwelttechnik/Erneuerbare Energie wird bereits während der Ausbildung getroffen.

Der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erstellt Systeme seines Betätigungsfeldes nach Plan und ist befähigt diese auch zu reparieren und zu warten. Im Sektor Umwelttechnik und Erneuerbare Energie arbeitet der Anlagenmechaniker sowohl mit Solartechnik, wie Solarstrom (Photovoltaik) und Solarwärme (Solarkollektoren), als auch mit Windenergietechnik.

Das Betätigungsfeld Elektrotechnik umfasst Tätigkeiten für einfache elektrische Anwendungen. Beispiele sind hier die Stromversorgung für Heizkreispumpen oder automatische Steuerung von Klimaanlagen.



Ausbildung

Nach 3½ Jahren Ausbildung im Handwerks- oder Industriebetrieb erfolgt der Abschluss als Geselle. In letzterem Fall wird die Prüfung von der Industrie- und Handelskammer abgenommen. Zusätzlich zur dualen Ausbildung, bestehend aus staatlicher Berufsschule und Ausbildungsbetrieb, werden Lehrgänge angeboten, die wichtige Zusatzfertigkeiten wie beispielsweise Schweißen oder Nieten vermitteln.

Neben den Grundkenntnissen der Anlagenmechanik werden die Spezialkenntnisse des gewählten Handelsfelds gelehrt und geprüft. Die Ausbildungsvergütung ist je nach Betrieb unterschiedlich und liegt zwischen € 350,- und € 600,-; je nach Bundesland und Ausbildungsjahr.



Verdienstmöglichkeiten und Weiterbildung

Das Monatsgehalt eines Anlagenmechanikers liegt durchschnittlich bei € 2.000,-, im Falle eines Kundendienstmonteurs bei etwa € 2.500,- (Stand 2011). Neben einer Weiterbildung zum Meister an den Handwerkskammern, privaten Bildungsstätten oder staatlichen Schulen, bestehen noch Fortbildungsmöglichkeiten zum Kundendienst- oder staatlich geprüften Techniker.

Die Fortbildung zum Meister kann berufsbegleitend erfolgen, was 2 bis 3½ Jahre in Anspruch nimmt, oder 1 bis 2 Jahre in Vollzeit. Nach EU-Recht werden Meisterbriefe als "Diplom kurzer Studiengang" (Bachelor) betrachtet. Der Meister erlernt Theorie und Praxis, um einen Betrieb zu leiten und selbst Lehrlinge auszubilden.

Sowohl Innung als auch Handwerkskammern bieten berufsbegleitend die Ausbildung zum Kundendiensttechniker and. Der praxisorientierte Beruf beinhaltet vor allem Wartung und Reparatur von Heizungs- und Sanitäranlagen, sowie Wärmepumpen. Die Fähigkeit und Bereitschaft zu gutem Umgang mit Kunden ist eine Grundvoraussetzung.

Der staatlich geprüfte Techniker beschäftigt sich mit dem rein theoretischen Zweig des Berufsfelds. Die Möglichkeiten zur Spezialisierung sind staatlich geprüfter Techniker für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, oder Sanitärtechnik, oder Gebäudesystemtechnik. Die Weiterbildung kann in Vollzeit, etwa 2 Jahre lang, oder berufsbegleitend, etwa 4 Jahre lang, an staatlichen Berufskollegs oder bei privaten Organisationen. Das Betätigungsfeld umfasst Planung, Überwachung und Vertrieb in seiner Branche.


Ein paar Berufschulen:



  • Berufskolleg "Werther Brücke", Bachstr. 17, 42275 Wuppertal

  • Robert-Mayer-Schule in
    Stuttgart


 

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